Sich in der Stille auf Gott einschwingen
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00:00:04: Evangelisch
00:00:04: geht ja noch mit Julian Scharf
00:00:09: und Markus Eckhardt.
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen!
00:00:13: Euch ist heiß, ihr könnt nichts anderes als liegen und einen guten Podcast hören.
00:00:18: dann
00:00:19: seid Ihr hier genau richtig und ich wünsche euch viel Vergnügen zum zweiten Teil unseres Gesprächs über den Anfang des Gottesdienstes.
00:00:31: Viel Vergnügen.
00:00:32: Wir haben über den Psalm gesprochen, über das Gloria-Party.
00:00:36: Also dass er seit dem Vater das gesungen wird.
00:00:39: Jetzt kommen wir zum Eingangsgebet und zum Stillengebiet.
00:00:46: Und Markus was würdest du als die Aufgabe des Eingangsgebebes beschreiben?
00:00:53: Oder wie genau welchen Zweck erfüllt es?
00:00:59: also Spannend.
00:01:02: Also...
00:01:03: Welche Rangehensweise hast du vielleicht an?
00:01:05: Ja,
00:01:06: ja und ich bin gespannt was du dann noch drauf erzählst weil ich würde sagen im Eingangsgebet ist es nochmal so ein Ankommen so einen Hallo Gott wir sind jetzt hier Und wir gehen jetzt davon aus dass Du auch hier bist.
00:01:20: So das ist die erste Sache.
00:01:24: Ich nehme auch gerne Bilder und Dinge auf die in dem Psalm schon da sind, also eine Frage oder eine Aussage wo ich sage ja da können wir das ist auch unser Thema gerade.
00:01:39: Also was weiß ich jetzt beim Psalm XXIII?
00:01:42: dass ich dann vielleicht sage Ja Gott schön dass wir hier sind und du bist jetzt hier durch Taylor gehen wir auch öfter hindurch, durch dunkle Täler und hoffen da drauf dass du da bist.
00:01:55: Also ich versuche mich so ein bisschen an diese Zahlen nochmal anzunähern.
00:02:01: Und dann ist für mich noch mal die tatsächlich dieses Eingangsgebet das Sprungbrett für das stille Gebet und im stillen Gebet...
00:02:12: Ich würde da nochmal einhaken bevor wir zum stillen gebet schon kommen, weil ich finde es auch noch ein Schatz würde dich gerne beim beim Eingangsgebet noch ein bisschen länger, länger verweilen.
00:02:23: Ich mache das ähnlich.
00:02:24: also ich versuche auch nochmal Worte des Psymes aufzunehmen.
00:02:28: Also um da einfach eine Verknüpfung zu schaffen und die nochmal nachhalten zu lassen dass wir jetzt wenn im Psyme siebenzehnzig steht der Herr ist mein Licht in meiner Heil.
00:02:37: vor wem sollte ich mich fürchten?
00:02:39: dann habe ich gestern begonnen mit Du herbst unsere Licht und Heil, und doch fürchten wir uns manchmal.
00:02:46: Also sozusagen da nochmal was aufzunehmen vielleicht ein bisschen abzuändern aber in diesem Klangraum zu bleiben.
00:02:53: Und ich finde die Herausforderung auch bei dem Eingangsgebet ist du hast es vorhin als Ankommen beschrieben Wir sagen wir sind da!
00:03:02: Wir hoffen auf deine Gegenwart.
00:03:05: Ich versuche oft ein bisschen, mich in die Stimmung der Gottesdienstbesuch hineinzuversetzen.
00:03:10: Also wie kommen die da morgens an?
00:03:13: Und das finde ich extrem schwierig weil ich mich eben nicht in den Schuhen des anderen stecke und werde natürlich nicht weiß und wenn es eine hohe Bandbreite gibt von... von Leuten, die irgendwie im Gottessehen sind sich irgendwie gut drauf sind fröhlich danach weiter zum Ausflug gehen wandern keine Ahnung und das einfach so als Sprungbrett in den Tag und die Woche nehmen.
00:03:37: Ich weiß dass andere da sind weil der verstorbene Verwandte die Trauerfeier von ihm abgekündigt wird und sie gerade in Trauer sind.
00:03:48: Da bin ich immer ein bisschen vor der Herausforderung irgendwie diese verschiedenen Gefühle zu besuchen, aufzunehmen oder irgendwie sprachlich zum Ausdruck zu bringen.
00:04:01: Ja und tatsächlich das kenne ich und auch wenn ich selber meinem Gottesdienst bin dann ist so ein bisschen das Gefühl okay.
00:04:10: jetzt werden mir verschiedene Emotionen auch angeboten und ich bin derjenige der jetzt natürlich auch irgendwie gucken wo bin ich denn jetzt gerade traurig bin ich fröhlich usw.
00:04:21: Ganz ehrlich, deswegen bin ich auch jetzt gerade sehr schnell zum stillen Gebet gekommen.
00:04:26: Weil ich mehr und mehr diese Angebote einfach auch weglasse und das sozusagen aufgebe
00:04:34: mich
00:04:34: rein zu... Also Versuche reinzuversetzen in diese Situation.
00:04:38: Du
00:04:38: hast aufgegeben, du hast aufgegeben.
00:04:42: Na
00:04:45: ja, es gibt schon so was man sieht.
00:04:47: bei Kasualien also bei Taufen oder Trauungen oder so... Weiß man ja ungefähr, woran man ist.
00:04:56: oder wenn man ein
00:04:57: Gottesdienst
00:04:58: zum Jubiläum
00:04:58: macht.
00:04:59: Wenn du es dir wieder genau anschaust, habe ich gerade auch überlegt, aber selbst bei den Casualien gibt's da nicht immer nur die völlige Eindeutigkeit.
00:05:10: Bei Trauer kann sozusagen der Erlösungsgedanke auch da sein.
00:05:15: Es wird schon eindeutiger
00:05:18: als in Regeln zu sein.
00:05:19: Aber du bist schon in diesem Spektrum.
00:05:23: Wir sind jetzt alle fröhlich.
00:05:25: Also eine Trauerfeier ist immer ne traurige Angelegenheit, also es sitzt jetzt keiner da und freut sich.
00:05:34: Und auch wenn's zum Beispiel ein Gottesdienst zu einem Jubiläum ist... Da gibt's natürlich Leute die sagen ach keine Ahnung aber der ist ja schon mal das Thema sozusagen vorgegeben.
00:05:46: Aber letztendlich habe ich gesagt, ich habe so ein bisschen aufgegeben das zu machen und deswegen ist für mich vor allem das stille Gebet auch.
00:05:55: Und so sage ich es auch immer eine Möglichkeit sich auf die Gegenwart Gottes vorzubereiten und so kündige ich das auch an.
00:06:05: also wir werden still und bereiten uns darauf vor dir in diesem Gottesdienst Gott zu begegnen.
00:06:13: Und es gibt natürlich auch noch die andere Variante, sozusagen dann zu sagen okay wir sind im Gottesdienst jetzt hier und wir sind alle irgendwie mit verschiedenen Emotionen sind wir hier.
00:06:24: Im stillen Gebet vereindeutigen wir das jetzt nochmal indem jeder für sich das so betet.
00:06:32: also wie sie mir gerade geht
00:06:35: ja ich bin nicht da Ich finde, weil das Eingangsgebiet ... Also ich verstehe deine Vorsicht gegenüber diesen Anbieten von Emotionen.
00:06:53: Wenn es so was hab ich verstanden?
00:06:55: entweder wird's ja auch beliebig also wenn man alles anbietet beziehungsweise oder man trifft halt doch nicht genau das was die Leute dann beschäftigt.
00:07:06: Eingangsgebet kann auch sein und das nochmal deutlich zu machen, dass man die letzte Woche hinter sich lässt.
00:07:12: Und jetzt wirklich eine neue beginnen also das was jetzt war auch gut ist und dass man sich jetzt auf diese Gegenwart Gottes auf den ja auch unseren Verständnis nach einem Sonntag die neue Woche beginnt und mit dem Gottesdienst begrüßt.
00:07:29: Also dass es vielleicht auch so einen Abschluss haben kann einen neuen Beginn, bevor ich dann zum stillen Gebet komme.
00:07:38: Du hast gerade geschildert du leidest es wie ein sozusagen sich besonders auf die Gegenwart Gottes einzustellen.
00:07:45: Ich kenne hier recht klassisch wird oft dass wir beten miteinander und füreinander.
00:07:51: in der Stille benutzt du die Formel auch oder das passt eher nicht zu dem was du jetzt beschrieben hast?
00:07:57: Ja kommt auch mal vor, aber dieses Miteinander.
00:08:02: Das Schöne daran ist natürlich eine große Bandbreite hat und es hat diesen Gedanken der Nächstenliebe, das heißt ich drehe mich in meinem Gebet nicht nur um mich selbst sondern ich denke auch so ein bisschen über meinen nächsten Nach.
00:08:20: Das finde ich auch schön an dieser Formel sozusagen miteinander und füreinander.
00:08:26: Also ich finde das stille Gebet hat aber auch, also ich erlebe folgendes dass wenn ich Konfis mit denen auf dem Gottesdienst starre und überleg was Highlights sind dann kommt oft raus.
00:08:37: Ich frage auch nach was sie nicht verstehen oder was ihnen fremd vorkommt.
00:08:40: bei den Highlights wird oft der Segen und es stille gebet genannt.
00:08:44: Das immer wieder kommt.
00:08:45: auch das müsste noch länger sein oder es könnte noch länger seien die Stille die man da aushält.
00:08:50: Auf der anderen Seite so ging es mir jedenfalls als Jugendlicher und ich habe das auch schon von anderen dann bestätigt bekommen, dass dieses Stillegebet auch ein beklemmendes Moment sein kann.
00:09:00: Wenn man das Gefühl hat mal weiß eigentlich gerade nicht was zu tun ist.
00:09:04: also wenn wenn wenn was gefühlt alle stehen da alle wissen wohl wie man jetzt betet und ich denke ehrlicherweise Was ich Sonntag Nachmittags noch mache oder an das nächste Rezept fürs Mittagessen, oder wie auch immer.
00:09:19: Kannst du die Seite nachempfinden?
00:09:22: Ja
00:09:23: also ich halte ja viel davon eben still zu werden was man dann in der Stille macht und es ist für viele teilweise auch eine Schwierigkeit einfach mal still irgendwie so zu sein und nichts zu machen und nix zu reden Und insofern finde ich das ein großer Schatz.
00:09:45: Das kann für Menschen dann vielleicht auch beklemmend sein, habe ich jetzt aber ehrlich gesagt... Also ja, ich kann schon nachvollziehen dass man so denkt.
00:09:56: also was soll man denn jetzt machen?
00:09:59: Ja und als ich glaube wenn Konfis mich das fragen würde, muss ich sagen nix, muss gar nichts machen!
00:10:06: Ja, wenn man Gottesdienst feiert dann ist immer die Frage wie lang muss ich denn still sein?
00:10:12: und dann gebe ich den Tipp bete einmal das Vater Unser durch.
00:10:15: Das ist so eine gute Länge.
00:10:17: Dann ist gut.
00:10:18: Ich glaube ich mache es immer doch ein bisschen länger dass Stille gebet oder ich bete das Vater unser immer doch langsamer.
00:10:27: Ich schätze die Stille eben einfach auch als Stille.
00:10:29: übrigens das hier jetzt auch wieder einen total wirtenbergischer Moment Weil ein stilles Gebet im Eingangsteil, das kennt man in anderen evangelischen Landeskirchen gar nicht.
00:10:43: Die sind immer ganz überrascht wenn es heißt da gibt's ein stille Gebet und das kommt aus unserer württembergischen Tradition des Pietismus die nochmal geschaut hat, ja wie können wir denn den Gottesdienst und das goddessdienstliche Geschehen auch jetzt nochmal sehr viel mehr auf mich persönlich sozusagen abrichten.
00:11:07: Und da ist natürlich so ein stilles Gebeten im wunderbare Möglichkeit genau das zu machen nämlich auf der einen Seite am Gottesdienst, der von der Pfarrperson vorbereitet wird und geleitet wird mit dabei zu sein und das so zu machen, aber auf der anderen Seite eben auch einen Moment zu haben wo ich mich als Gottesdienstbesucher komplett eintragen kann.
00:11:29: Und sagen kann so lieber Gott, so geht es mir heute!
00:11:33: Ich weiß weiß ich keine Ahnung, ich bin müde oder ich hab Herzschmerzen oder wie auch immer und deswegen ist ja das stille Gebäld auch wirklich ein Juwel des Württembergischen Gottesdienste sag' ich immer.
00:11:49: Ich glaube, das habe ich übernommen vom Professor Einig.
00:11:54: Mir fällt gerade auf... Ich hab' das zuletzt auch mal ausprobiert.
00:11:57: Das fand ich auch nicht schlecht als die Bitter an mich rangetragen wurde, dass das stille Gebet eben so besonders sei ob man das nicht noch ausdehnen und wie machen.... Ich hab dann das am Anfang des stillen Gebet sehr bewusst auch gekennzeichnet als persönliche, individuelles Gebet und habe dann bei den Fürbitten am Ende noch eine Zeiterstille eingefügt.
00:12:18: Und wir denken an diejenigen denen es nicht gut geht.
00:12:22: also ganz grob gesagt.
00:12:24: Also ganz persönlich?
00:12:25: Genau!
00:12:25: Moment der Stille aufzuhalten.
00:12:30: Da ist dann für das Stille gebeten.
00:12:32: Das ist die Frage, was jetzt der Auftrag für diese Stille?
00:12:37: Ist ja tatsächlich die Frage.
00:12:39: und es ist auch in vielen anderen Gebeten wenn ich die so lese, ist Stille oft genau am Fürbittgebet eingefügt.
00:12:50: um nochmal hier eine Möglichkeit zu haben also in der Stille die Anliegen zu beten, die einen selber gerade umtreiben bin ich beim stillen Gebet am Anfang eigentlich eher so in der Stimmung zu sagen, okay wir sind jetzt hier beim Gottesdienst.
00:13:08: Wir wollen Gottesdienste feiern und wir wollen immer noch sozusagen in diese Stimmung kommen im Gottesdientz zu sein und diesen Gottesdiens zu feiern.
00:13:19: Und dafür ist dieses stille Gebet anfang für mich wichtig.
00:13:24: und tatsächlich ist es für mich auch als Fahrer dann Der Moment, wo ich bei allem Trubel – der manchmal ja bei Gottesdiensten auch immer herrscht.
00:13:35: Also Weihnachten oder wie auch immer ist das stille Gebet wirklich das, wo Ich sage jetzt komme ich an!
00:13:45: Jetzt bin ich auch wirklich und ich brauche es auch.
00:13:53: komplett präsent zu sein und diesen Gottesdienst dann mit der Gemeinde so zu feiern, wo ich sage ja jetzt bin ich im Flow oder wie soll man das jetzt sagen?
00:14:06: Und da ist das stille Gebet für mich total wichtig.
00:14:10: Ich finde es auch ein dichter Moment.
00:14:12: also man spürt das Stille aber nicht die Abwesenheit von von anderen Geräuschen, sondern es ist ein eigener Moment und eine eigene Konzentration auch.
00:14:25: Also das finde ich wirklich was bemerkenswertes und was Schönes.
00:14:31: Wie
00:14:31: schließt
00:14:31: denn eigentlich dein Eingangsgebet?
00:14:33: Hast du da ne Formel die Du immer nimmst?
00:14:35: Also ich rekurriere dann oft noch einmal auf dem Psalm also ich nehme einen Pferd aus dem PSalm der dann das Ganze sozusagen umschließt, aber ich kann auch sagen Gott du hörst uns.
00:14:52: nun sprich Du zu uns weil hinterher kommt ja dann die Schriftlegelsung genau.
00:14:56: Das finde
00:14:57: ich immer besonders schön.
00:14:58: das finde ich eine gute Dynamik in diesem Wechsel.
00:15:03: Du hast uns gehört und hören wie auf Dein Wort.
00:15:05: Ich habe in letzter Zeit wieder öfter diese Formel dass Du mich hörst gibt meiner Seele große Kraft
00:15:10: oder was?
00:15:11: Genau!
00:15:15: Ich habe das erst im Vicariat auch kennengelernt und war da so dankbar dafür, weil in meiner Heimatgemeinde war das jedes Mal denn alles Volk kommt zu dir irgendwie.
00:15:29: Da gibt es einen Abschluss irgendwie und Gott du hörst uns... Ich müsste es noch mal nachgucken.
00:15:38: Und das fand ich immer total alles antiquiert und so, dieses alles Volk kommt zu dir.
00:15:45: also ganz seltsam, fand ich das immer.
00:15:48: Bist du eigentlich drehst du dich zum Altar bei diesem Eingangsgebet stillen Gebet?
00:15:57: Wie machst du das?
00:15:58: Ja, genau auch da.
00:16:00: Deswegen finde ich das auch immer ein total schöne Sache weil eine der wenigen Momente wo wir liturgisch uns bewegen vor dem Altar und ich wende mich dann eben auch zum Altar also mit dem Herzen zum Altarr so links rum drehe ich mich dann also bin ich dann wirklich Liturgekorb und achte darauf zum Altar, einen anderen Traditionen auch in der Messe und so weiter wird alles das Eingangsgebet usw.
00:16:34: alles zum Altaar gesprochen.
00:16:36: Warum?
00:16:36: Das hat natürlich auch ein bisschen seinen Sinn weil wir als betende Gemeinde und ich bin ja zwar Pfarrer aber trotzdem Teil der betenden Gemeinde wendig mich dem Altar zu.
00:16:49: also ich könnte sozusagen vom meinem Willen und Wollen sozusagen, könnte ich mich da auch schon zum Altar rumdrehen.
00:17:01: Aber dann ist da kein Mikrofon, das ist manchmal blöd.
00:17:05: Und dann ist es auch glaube ich ungewohnt.
00:17:09: aber eigentlich beim Gebet haben wir alle die Augen vielfach geschlossen und gucken gar nicht was vorne passiert.
00:17:16: Mir gibt es – mir ist es sehr wichtig dass ich mich dazu hinwende
00:17:22: Ich habe es jetzt wieder begonnen und ich kann dir aber nicht mehr sagen, warum ich davor jahrelang nichts merke.
00:17:29: getan habe, ich komme wirklich nicht mehr drauf.
00:17:31: Ich hab es irgendwann... ich weiß nicht ob vergessen sondern einfach hat sich so eingegangen.
00:17:36: Ich fürchte dass viele unsere... das ist bei uns bei jedem du bist ja auch Gottesdienst beratet und was die Sachen sehen.
00:17:42: Dass sich bei uns viele Sachen ein bisschen einspielen wo man denkt ja das macht doch jeder so oder das hat mir schon immer so gemacht und gar nicht merkt was wir da für Besonderheiten unternehmen.
00:17:53: Ich habe jetzt wieder angefangen mich zum stillen Gebet Altar zu wenden.
00:17:58: Was mir dabei auffällt, wo du das gerade sagst mit dem Herzen hin?
00:18:02: Das beachte ich immer wenn ich Richtung Altar blicke und mich dann wieder zur Gemeine trehe.
00:18:07: Ich merke aber dass sich andersrum das oft vergesst.
00:18:10: Also ich mach dann so ein Physik quasi also ich drehe mich einmal sozusagen so rum und dann nochmal her.
00:18:20: Aber das fällt mir grade auf im Münster oder jetzt in einem neuen Gottesdienstraum.
00:18:27: Auch eine spannende Beobachtung.
00:18:28: Wie gehe ich zum Altar?
00:18:32: Welche G-Sträg, wo halte ich an und wovon nahegege es mich?
00:18:37: Das macht hier jeder auch ein kleines bisschen anders von sich.
00:18:40: ganz spannend zu beobachten.
00:18:43: Ja, ja.
00:18:44: Aber das ist auch schön!
00:18:45: Wir müssen doch als Fahrpersonen und Liturgen irgendwie in diesen Gottesdienst einschwingen.
00:18:54: Da hat jeder seine eigene Technik und die eigenen Dinge, die er da macht.
00:19:05: Wiederholung gibt natürlich auch Sicherheit.
00:19:08: Ich könnte mir übrigens vorstellen dass es bei dir So ein bisschen daher kam, du kannst hier nach Fellbach und dann war erst mal Corona.
00:19:16: Und da war sowieso Gottesdienst feiern was ganz anderes ja?
00:19:22: Und da musste man ja teilweise auch wieder ganz anderen Dingen gehorchen.
00:19:29: in Anführungszeichen also wenn man eine Kamera spricht, denn muss man ja andere Dinge beachten als wenn man einfach beim Beim Gottesdienste ist solche Sachen nicht beachten muss.
00:19:43: Ich finde, da schon vieles auch wieder vergessen haben wir nicht mehr belegt wie wir uns immer Gedanken gemacht haben über die Regeln und wie man dann Gottes Sehns sind durften drei Leute vorne in der Synkube zusammen mit Abstand singen und so was war.
00:19:56: Vergiss mal aber auch wieder schnell ne?
00:19:58: Ja
00:19:58: das ist ja auch schön.
00:20:00: also es ist doch schön dass wir die Dinge vergessen nicht.
00:20:08: eine Tradition, das hat zu viel gesagt.
00:20:10: Aber was mir an manchen Orten begegnen und was ich ganz schön finde, dass die Gemeinde nach dem stillen Gebet noch im Stehen auch meine Hoffnung, meine Freude aus TC singt.
00:20:24: Laut
00:20:25: Arte um ne Scantis oder so?
00:20:26: Zum
00:20:26: Beispiel... Oder andersherum getreten.
00:20:32: bei Kantaten Gottesdiensten oder besonders musikalisch geprägten Gottesdienten ist ja oft der Zeitpunkt zwischen stillem Gebet und Schriftlesungen, ein Zeitpunkt wo nochmal ein Musikstück kommt.
00:20:44: Und das finde ich eigentlich auch passend beziehungsweise anders herum.
00:20:49: Ich find dieser Wechsel von dem Stillemgebet zur Schrift lesung oft ein bisschen trocken.
00:20:56: Also ich freu mich.
00:20:57: jedes Mal, wenn man was hat, was das nochmal irgendwie nach der Stille noch mal etwas musikalisch kommt finde ich schön.
00:21:07: Ja ja, das ist schon schön!
00:21:10: Lieber Julian wir sind jetzt tatsächlich sehr weit gekommen und wir sind aber auch von der Zeit her sehr weitgekommen Und ich möchte trotzdem noch mal fragen.
00:21:23: Ja, jetzt haben wir uns da über dieses Phänomen des Eingangsbereichs sozusagen das Gottesdienstes unterhalten.
00:21:29: und die Frage ist jetzt wieder was ist unser Learning?
00:21:32: Was nehmen wir jetzt mit aus unserem Gespräch?
00:21:37: und hast du da schon... Also,
00:21:40: die heißt auch sind zwei Sachen zum einen Die Lust daran darüber nachzudenken immer wie es anders auch mal anzugehen oder verstehen, überhaupt verstehen zu wollen was wir eigentlich da machen.
00:21:55: das finde ich unglaublich bereichern.
00:21:57: und das andere der Impuls wie eignen wir uns alttestamentliche Texte wie Simon beispielsweise an.
00:22:06: Wie gehen wir da respektvoll und authentisch mit um?
00:22:10: Das finde ich eine gute Frage.
00:22:14: Ich meine wir haben jetzt bald Pfingsten Trinitatis dann auch wieder.
00:22:20: Und da wird es jetzt schon ein bisschen ausblickt, ne?
00:22:25: Da hab ich dann oft Wert darauf gelegt alle Gebete auch trinitarisch anziehen und das natürlich dann gerade beim Einges Gebet nach dem Saim.
00:22:34: dann auch eine Frage.
00:22:37: Also gibt noch vieles nachzudenken.
00:22:41: Ja
00:22:43: für mich habe nochmal reingenommen, die Frage mit dem stillen Gebet.
00:22:50: Welche Funktion hat die?
00:22:53: und die Frage der Stimmung der Gottesdienstbesucher sozusagen?
00:23:02: Wie geht man damit um?
00:23:04: Das ist jetzt nochmal eine Frage, die ich sehr gerne mitnehme.
00:23:11: nochmal mit, das was ich über den Psalm gesagt habe so dieses Verschwinden vom Psalmen und dann wieder Aufkommen von Psalem.
00:23:18: Das fand ich jetzt doch auch noch mal tatsächlich geschichtlich interessant.
00:23:22: da hatte ich mich ja ein bisschen eingelesen.
00:23:25: Gut!
00:23:27: Markus dann mach's gut.
00:23:29: wir bleiben nach der Aufnahme noch kurz zusammen.
00:23:31: Wir müssen noch einen Selfie machen.
00:23:33: Genau wir müssen noch ein Selfie Und dann wünschen wir euch allen alles Gute.
00:23:40: Sagt weiter, dass dies ein guter Podcast ist und schreibt uns auch gerne!
00:23:46: Wir nehmen eure Fragen auch gerne auf wenn es vielleicht mal etwas länger dauert weil wir sagen wir machen dazu eine extra Folge oder so.
00:23:57: Bleibt uns weiterhin gewogen und macht's gut.
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